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Über die Anfänge von Mindbodycircle…

 

 

Als ich vor über zehn Jahren als Führungskräftetrainer mit den ersten Fortbildungen zum Thema Gesundheit begann, redete man zumeist über Stress, Stressprävention und den Versuch die „Work“ wieder in „Balance“ zu bekommen. Und wenngleich dieses „darüber reden“ zumindest während der Seminare eine gewisse Wirkung für alle Beteiligten hatte, so waren die positiven Effekte doch von kurzer Dauer. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass reden alleine, nicht ausreicht, um den ständig steigenden beruflichen Herausforderungen gut begegnen zu können, zumal es sich damals um Schulleiter:innen aus dem Schulsystem handelte, die überwiegend ein besonders hohes Belastungsniveau aufwiesen. 

 

So entstand die Idee der „Befähigung“, des aktiven Trainierens und damit verbunden die Analogie mit einem Fitnessstudio. Es stellte sich schnell heraus, welche Fähigkeiten bei der Selbstregulation eine Schlüsselrolle spielten und mit welchen Übungen und Ansätzen es gelang, diese Fähigkeiten einzuüben und im Alltag anzuwenden. So entstand vor gut fünf Jahren das Mindbodycircle Training für Gesundheit und Wohlbefinden und in der Folge wurden die ersten Mindbodycircle Trainer:innen ausgebildet, die das Training heute in unterschiedlichen Formaten und Zielgruppen unterrichten. 

 

Beginnend mit diesem Artikel wollen wir nach und nach die einzelnen Schlüsselfähigkeiten vorstellen und aufzeigen, in wieweit sie zu geistiger Klarheit, emotionaler Balance und körperlichem Wohlbefinden beitragen. Im nächsten Artikel werde ich dann außerdem die Frage beantworten, warum die Mindbody-Übungstreffen oft „Oxytocin-Runden“ genannt werden und warum das Kuschelhormon „Oxytocin“ für den gesunden Umgang mit Stress und der damit verbundenen  Selbstregulation des Menschen so eine wichtige Rolle spielt.

 

 

Markus Theilacker